Das bedeutet, das Kind wird nicht gebildet, sondern bildet sich selbst. Es gibt Zeitfenster, innerhalb derer sich bestimmte Fähigkeiten ausbilden. Wir als Erwachsene bieten den Kindern den Rahmen diese Fähigkeiten auszubilden, dazu gehören materielle sowie auch physische und psychische Unterstützung.
Die Kinder haben ein Recht auf…
Unsere Kita hat von Montag bis Freitag von 6.00 - 17.00 Uhr für Sie geöffnet.
Zweimal im Jahr machen wir Betriebsferien, diese finden in der Regel in den Weihnachtsferien und 3 Wochen in den Sommerferien statt, außerdem haben wir an so genannten Brückentagen geschlossen.
In unserer Kita gibt es Ganztagsverpflegung, diese beziehen wir von Schwerin Menü. Wir legen Wert auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung, die auch durch die Kinder mitbestimmt werden kann.
In der Eulengruppe werden bis zu 12 Kinder von 2 Erzieher:innen betreut. Im Vordergrund steht die Eingewöhnungsphase für die Kleinsten, Geborgenheit, Spiel und das Erlernen der Tagesabläufe.
Eingewöhnung nach dem Berliner Modell
Wir bieten allen Familien vor Beginn der Betreuung eine ca. 14-tägige Eingewöhnungszeit an. Dabei orientieren wir uns an der Bildungskonzeption für 0-10 jährige Kinder in Mecklenburg Vorpommern, die das Berliner Modell für eine sanfte Eingewöhnung empfiehlt. Das Berliner Modell ermöglicht jedem Kind eine individuell, seinen Bedürfnissen entsprechende Eingewöhnungszeit.
Im Kindergartenbereich können die Kinder sich zunehmend intensiv auf den Übergang in die Schule vorbereiten, dafür gibt es vielfältige Räumlichkeiten, in denen die Kinder gefördert werden. Weiterhin bekommen die Vorschulkinder zunehmend Kontakt zu den Hortkindern und Horterzieher*innen, um auch diesen Übergang für die Kinder so angenehm wie möglich zu gestalten.
Die Kinder können sich im letzten Jahr vor der Schule besonders herausgefordert fühlen. Sie machen sich bewusst, dass es mit dem Schuleintritt eine entscheidende Lebensveränderung geben wird. Sie wollen viel und Neues lernen, das führt zu einem Motivationsschub. Die Kinder fühlen sich als die "Großen" und wollen sich selbst auch als diese beweisen.
Wir möchten, dass die Kinder den Übergang in der Schule nicht als "Bruch" erleben, sondern, dass sie wissen, was sie im neuen Lebensabschnitt erwartet.
Darum betrachten wir eine gute Vorbereitung der Kinder auf den Anfangsunterricht als wichtig und notwendig. Wir arbeiten auch in diesem Zusammenhang eng mit der Grundschule Picher zusammen.
Im Vordergrund steht die Stärkung der Kompetenzen der Kinder.
Regelmäßig übernimmt ein/e Erzieher:in in der Kita die besondere Projektarbeit mit den größeren Kindern, vor allem finden wir es wichtig, dass die Kinder sich in einer Gruppe Gleichaltriger als gleichwertig und kompetent erleben können.
Im Hortbereich werden 59 Kinder von drei Erzieher:innen betreut. Seit Sommer 2022 werden außerdem 15 der 59 Kinder in separaten Gruppenräumen in unserer Außenstelle, dem Fuchsbau, in der Hagenower Straße 11 betreut.
Im Hort steht die Freizeitgestaltung nach dem Schulunterricht im Vordergrund. Wir bieten den Kindern auch Unterstützung und Betreuung bei den Hausaufgaben an und arbeiten eng mit der Theodor–Körner–Schule zusammen.
Zwischen Hort und Schule besteht ein Kooperationsvertrag.
Der Tagesablauf für den Hort beginnt im Frühhort ab 6:00 Uhr und mittags ab 11:00 Uhr. Die Kinder gestalten Aktivitäten selbst. Ihnen stehen alle Materialien in den Räumlichkeiten zur Verfügung.
Gemeinschaftliche Entwürfe und Beschlüsse entscheiden die Kinder zusammen mit Unterstützung der Erzieher*innen.
Immer wenn ein neues Schuljahr beginnt, werden die Hortkinder der 1. Klasse für ca. 2 Wochen von dem/der Horterzieher:in von der Schule abgeholt. Die Kinder sollen somit den sicheren Schulweg zum Hort verinnerlichen. Nach diesen zwei Wochen gehen sie alleine zum Hort.
Unsere Arbeit kann nur gelingen, wenn wir die Lebensumwelt der Kinder berücksichtigen und einbeziehen.
Das bezieht sich nicht nur auf die Beteiligung und Partnerschaft mit den Eltern. In der Gemeinde und im Dorf organisieren wir Kinderfeste und Basare, wir arbeiten eng mit der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, der Kirche, der Bäckerei Armster, dem "Konsum"-REWE-Markt Dühring, der Agrarproduktion und anderen Einrichtungen des Dorfres zusammen.
Zum Umzug beim Erntefest beteiligen wir uns oft mit einem eigenen Wagen. Ganz enge Kontakte mit vielfältigen Aktivitäten pflegen wir mit dem Forstamt Jasnitz, aber auch zu benachbarten Kitas, mit denen wir nicht nur um fachlichen Austausch stehen, sondern auch gemeinsam Projekte planen. Mit der Schule haben wir einen Kooperationsvertrag geschlossen.